Ceramic Cladding

 

Keramische Umhüllung in der Architektur: Potenziale und anwendungsbezogene Entwicklung des Materials Schaumkeramik

Keramische Schäume sind bisher aufgrund ihres sehr spezifischen Einsatzbereiches wie in der Automobilindustrie oder in der Metallgießerei als Gestaltungsmaterial in der Architektur nicht in Betracht genommen. Schaumkeramiken sind seit Jahren als Filter in der Industrie etabliert, denn sie halten auch aggressiven Stoffen und extrem hohen Temperaturen stand. Auf Grund seiner Porosität haben die keramische Schäume einen hohen Potential als Schallabsorber für die optimale Hörsamkeit der Räume. Aufgrund ihrer schwammartigen Struktur können sie aber auch Partikel aus Abgasen abscheiden.

Die Forschung befassen sich mit der Planung eines neuen Baumaterials, deren Elemente aus keramischen Schäumen zu verwenden, aus denen sich Bauteile unterschiedlicher Form und Größe herstellen lassen, die für den Schall- und Luftschutz bei dauerhaften und temporären Lärmquellen und kontaminierten Luft einsetzbar sind. Es wird versucht, heutige Ansprüche wie z.B. "Umwelt-Schönen" zu vereinen und in die Bauten einfließen zu lassen. Die Einsatzbereich werden unter technischen, ästhetischen und ökonomischen Gesichtspunkten analysiert. Thematisiert wird darüber hinaus die Einfügung des Materials in die Umgebung. Details wie die verschiedenen Planungsetappen, das Entwurfskonzept und die Raumorganisation werden u.a. anhand von Modellen und Archivmaterial untersucht und dargestellt. Ferner werden die Bauwerke klassischen Werken der Baugeschichte gegenüber gestellt.

Doktorand
Hyesug Park

Berichter/in, ggf. Zweitberichter/in
Prof. Michael Schulze
Prof. Dr. phil. Alexander Markschies

Verantwortliche Lehreinheit
Lehrstuhl für Plastik

Laufzeit
In progress