Eröffnung des T3-Pavillons

30.04.2015
Pavillon Urheberrecht: Robert Mehl

Die RWTH Aachen demonstriert die Leistungsfähigkeit des innovativen Kompositwerkstoffs „Textilbeton“ eindrucksvoll: vier großformatige Textilbetonschalen bilden das Dach des allseitig verglasten Pavillons, der in unmittelbarer Nähe des Bauingenieurgebäudes in der Mies-van-der-Rohe-Straße realisiert wurde. „So baut man in Zukunft“, sagte Professor Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH, bei der Eröffnungsfeier am Mittwoch, den 29. April 2015.

 

Professor Josef Hegger, Lehrstuhl und Institut für Massivbau, blickt auf eine spannende Projektphase von mehr als sieben Jahren zurück. Unter seiner Leitung beteiligten sich zehn Institute der RWTH aus den Fachbereichen Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Architektur an dem Sonderforschungsbereich 532 „Textilbewehrter Beton – Entwicklung einer neuartigen Technologie“, dessen sichtbare Umsetzung der Forschungsergebnisse der Pavillon ist.

Seine Bezeichnung als T3-Pavillon ist das Ergebnis eines Namenswettbewerbs. „T3“ bezieht sich auf das Gebäude selbst, wobei die drei „T“ für Textilbeton, Tragfähigkeit, Technologie stehen. Außerdem entspricht die Zahl drei der Kurzbezeichnung der Fakultät für Bauingenieurwesen als Fakultät 3.

Einen besonderen Dank sprach der Dekan der Fakultät 3, Professor Dirk Vallée, den Studierenden aus, die einen maßgeblichen finanziellen Beitrag zur Realisierung des Bauprojektes geleistet haben. Hauptsächlich wird der T3-Pavillon den Studierenden als neuer Lernraum zur Verfügung stehen. „Wie erfolgreich das Lernen in dieser neuen, noch ungewohnten Umgebung werden wird, werden dann die ersten Klausurergebnisse zeigen“, sagte Philipp Schmidt, Masterstudent des Bauingenieurwesens und Mitglied der Fachschaft.